| Die Erfahrung zeigt: Es geht auch ohne
Sprachkenntnisse. Speziell in Gebieten mit viel Tourismus wird
man mit einigen Grundkenntnissen schon einiges Ereichen können. Geht
es um Behörden, Papiere und Genehmigungen wird das nicht mehr
Funktionieren. Sie benötigen dann fachkundige Hilfe. Sollten sie die
Sprache nicht oder nicht Ausreichend sprechen empfehlen wir wichtige
Dinge durch eine Gestoria erledigen zu lassen. Dies kostet natürlich
Geld.
Sprache:
Die Gefahren ohne Sprachkenntnisse liegen auf der Hand. Soziale
Ausgrenzung, behördliche Probleme, schwierige
Verhandlungsgrundlagen. Belegen sie schon vorab einen Sprachkurs. Je
mehr sie Sprechen und Verstehen desto leichter fällt ihnen der Start
vor Ort. Übrigens, auch vor Ort sollte das lernen und
perfektionieren der Sprache fortgesetzt werden.
Finanzen:
Ganz ohne Grundlagen ist ein Start oft bereits zu Beginn zum
Scheitern verurteilt. Was sie benötigen ist eine
Wohnung und
einen Arbeitsplatz mit festem Einkommen. Beides braucht seine Zeit.
Planen sie rechtzeitig und sorgen sie für einen finanziellen
Rückhalt der ihnen erlaubt, einige Monate zu Überbrücken.
Die Lebenshaltungskosten sind in Spanien etwas geringer als in
Deutschland. Bedenken sie aber, dass auch die Gehälter geringer
sind, dadurch sind die Lebenskosten wieder vergleichbar.
Versicherung:
Sozialversicherung (Rentenversicherung / Krankenversicherung /
Arbeitslosenversicherung) ist Pflicht, auch für Selbstständige. Eine
Möglichkeit zur Befreiung wie in Deutschland
(Beitragsbemessungsgrenze / Selbstständigkeit) gibt es in Spanien
nicht. Ansprüche als Arbeitsloser haben sie erst nach 3 Monaten wenn
sie sich in Deutschland ordnungsgemäß abgemeldet haben.
Berufsabschluss
Soweit eine Homologierung
(Anerkennung) eines Berufsabschlusses möglich und zur Berufsausübung
notwendig ist, wird auch der Nachweis der Homologierung gefordert
(z.B. Architekten, Ärzte), Informationen über die Homologierung von
Abschlüssen erhalten sie bei der zuständigen Behörde des
Ministeriums für Bildung.
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